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Foto: ZDK

ALD Automotive Bilanz

Rekordjahr 2017

In Deutschland schloss die Leasinggesellschaft 26.000 Full-Service-Verträge ab und hat nun fast 185.000 Autos im Bestand.

Im Juni 2017 ging ALD Automotive an die Börse und gab Aktien im Wert von 5,78 Miliionen Euro aus. Auch sonst war das vergangene Jahr erfolgreich für die Leasinggesellschaft. So wuchs der weltweite Fahrzeugbestand um sechs Prozent auf 1,5 Millionen. In Deutschland hat ALD knapp 185.000 Fahrzeuge unter Vertrag (plus acht Prozent), davon 26.000 im Full Service.

Auch die ALD-Tochter und Fuhrparkmanagement-Gesellschaft Car Professional Management (CPM) wuchs im vergangenen Jahr. Über 66.659 Einheiten im Bestand sind ein Plus von mehr als 3.379 Einheiten im Vergleich zu 2016.

Nach eigenen Angaben profitiert das Unternehmen stark von der Digitalisierung von Prozessen befeuert. „Die Digitalisierung steht auf unserer Agenda ganz oben“, sagt Karsten Rösel, Geschäftsführer von ALD Autoleasing D. Apps und Online-Portale würden Prozesse verschlanken und beschleunigen.

So könnten Fuhrparkbetreiber beispielsweise mit Fleet Reporting einen direkten Überblick auf die wichtigsten Flottendaten bekommen, interaktive Charts bekommen und auf individuelle Auswertung zurückgreifen.

Für die Werkstattpartner baut ALD nach eigenen Angaben die onlinebasierte Dialog-Plattform www.servicefreigabe.de aus. Dort können Kunden beispielsweise Kostenvoranschläge und Rechnungen hochladen, für die sie online Freigaben erhalten. Der Remarketing-Bereich der ALD Automotive führte ebenfalls neue Produkte ein, so zum Beispiel einen Transportservice, der erworbene Fahrzeuge an eine vom Kunden gewünschte Adresse in Deutschland liefert. Dabei erfolge die Buchung online schon während des Kaufprozesses. So seien die Transportkosten bereits vor dem Fahrzeugkauf bekannt.

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Datum

15. März 2018
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